La Grange de Quatre Sous heißt frei ins Deutsche übersetzt: Die Scheune zu vier Groschen. Während in Bordeaux oder Burgund manche Scheune großzügig zu einem Chateau oder einer Domaine erklärt wird, hat Hildegard Horat auf klangvolle Bezeichnungen verzichtet. Sie hat den bestehenden Namen des mittelalterlichen Gehöftes, welches Sie in den 80-er Jahren erstand, schlicht beibehalten. Ohne Allüren, mit echtem Selbstbewusstsein betreiben sie und ihr Mann Alioune Diop auf 8 ha ausschließlich biologischen Weinbau und erzeugen Weine von aussergewöhnlichen Charakter.
La Grange de Quatre Sous
„Tous les vins sont absolu, sans concession“ („Alle ihre Weine stehen für sich selbst, sind eigenständig, es gibt keine Zugeständnisse an Konventionen“) ist im Weinführer von Bettane und Desseauve zu lesen.
So findet man im Rebsortenspiegel der Domäne manche Überraschung. Neben den regionstypischen Rebsorten Marsanne oder Syrah stehen Viognier, Malbec, Cabernet Franc und seit kurzem sogar eine typisch schweizerische Rebsorte: Petite Arvine. „Wenn wir schon Wein ausbauen dann soll er uns auch selbst interessieren“ erklärt Hildegard Horat selbstbewusst.
Neben ausdruckstarker aromatischer Intnsität zeigen die Weine der Grange de Quatre Sous immer eine strukturierte Art im Gegensatz zum landläufigen Languedocwein. Die Weine von La Grange de Quatre Sous sind keine Sattmacher sondern machen immer Lust auf mehr. Das ist sicherlich kein Zufall sondern Ergebnis der Entscheidungen und der sorgfältigen Arbeit des Ehepaars Hildegard Horat und Alioune Diop.
Das Weingut liegt in den Hügeln der AOC Saint-Chinian und gehört zur Gemeinde Assignan welches ein verhältnismäßig kühles Klima zeigt.
Auch die Wahl der Rebsorten ebenso wie der Ausbau zeigt die Absicht keine alkoholreichen Fruchtbomben zu erzeugen sondern Eigenständiges.
„Ici rien n’est standardisé“ („hier wird jeder Standardisierung entsagt“) urteilt der Weinführer Bettane und Desseauve 2013.

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